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Narrenzunft Neustadt: Neustädter Gägs und Gigs feiern großes Jubiläum

Do, 18. Januar 2024

Anzeige Buntes Programm: Jubiläumsumzug mit bis zu 4800 Hästrägern und vieles mehr

Neustadts Narren haben sich lange auf das Jubiläum vorbereitet.   FOTO: NARRENZUNFT NEUSTADT

Es war der 7. Februar 1874, als die Narrenzunft als Gesellschaft Frohsinn gegründet wurde, 1949 wurde dann die Narrenzunft e.V Neustadt aus der Taufe gehoben. Zehn Jahre später konnte die Figur des Gägs - ein Schwarzwälder Kopf, fröhlich, pfiffig, schlitzohrig und originell - der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dem Gägs wurde im Laufe der Zeit ein weibliches Pendant zu Seite gestellt, die Gigs wurden 1992 etabliert.
Und nun heißt es: „Mir hän Geburzdag“ - das ist für die Narrenzunft natürlich ein Grund, ausgiebig zu feiern. Zwei Jahre lang haben sich die Neustädter Narren auf das Großereignis vorbereitet. Es ist „mega viel Arbeit“ gewesen, sagt Narrenvater Marc Sigwart, nun sei aber alles gut vorbereitet. Man freue sich sehr auf das Jubiläumswochenende und hoffe, dass auch das Wetter bei diesem ganz besonderen Anlass mitspielt. 

Rund 700 Helferinnen und Helfer sind am närrischen Wochenende im Einsatz. Den Auftakt macht am Samstag, 20. Januar, der Kinderumzug; angemeldet haben sich knapp 25 Zünfte mit ihrem Narrensamen. Die erste Säule des Sternmarsches macht sich, angeführt vom Spielmannszug der Narrenzunft Neustadt, um 15.11 Uhr auf den Weg. Zehn Minuten später startet die zweite Säule, allen voran die Lenzkircher Dengele. Der Sternmarsch endet am Rathaus, wo anschließend die Zimmermannszunft der Lenzkircher Dengele den Narrenbaum stellt. Auf maschinelle Unterstützung wird dabei verzichtet, gefragt ist ausschließlich „Narrenpower“, mit Hilfe sogenannter Scheren wird die Aufstellung bewerkstelligt.

Um 18.11 Uhr steht dann im Münster St. Jakobus eine ökumenische Narrenmesse mit dem Kooperator der katholischen Seelsorgeeinheit „Beim Titisee“, Georg Henn, und dem evangelischen Pfarrer Rainer von Oppen an. „Toll, dass sich beide sofort bereit erklärt haben, beider Narrenmesse mitzuwirken“, sagt Narrenvater Sigwart. Ein eigens für diesen Anlass gegründeter Chor der Narrenzunft trägt Lieder vor, beim Einzug der Pfarrer erklingt der Narrenmarsch auf der Orgel. 

Es schließt sich die Eröffnung des Narrendorfes in der Gutachstraße an, bevor bei der Freinacht, bei der die Zunft mit rund 8000 Besuchern rechnet, im Narrendorf und bei der Neustädter Gastronomie die ganze Nacht ausgelassen gefeiert werden kann. Die normalerweise geltende Sperrstunde ist an diesem Tag aufgehoben. Für Nachtschwärmer und Frühaufsteher bietet die Feuerwehr dann ab 5 Uhr ein Frühstück an.
Der Sonntag beginnt um 10 Uhr mit dem Zunftmeisterempfang im Foyer der Sparkasse für geladene Gäste, neben Vertretern der Zünfte ist auch Bürgermeister Gerrit Reeker dabei.

Höhepunkt des Narrentreibens ist der Jubiläumsumzug mit 70 Gruppen. Erwartet werden dazu zwischen 4500 und 4800 Hästräger und rund 1000 Musiker. Angeführt vom Jubiläumsverein schlängelt sich der närrische Lindwurm ab 13.11 Uhr durch Hauptstraße, Pfauenstraße und Wilhelm-Stahl-Straße zum Narrendorf. Dort und in der Neustädter Gastronomie findet dann das große Jubiläumsfest statt.
Im Narrendorf mit seinen 13 Ständen sorgen überwiegend Vereine während des ganzen Wochenendes für das leibliche Wohl des närrischen Volkes. Und natürlich darf auch Musik nicht fehlen. Ein Programm gibt es allerdings nicht, Musiken können je nach Lust und Laune ihr Können zum Besten geben - vorausgesetzt, die Bühne ist gerade frei. 

Wer aus dem Umland am Fasnachtstreiben teilhaben will, kann das Auto unbesorgt daheim stehen lassen. Denn die Narrenzunft hat vorgesorgt, Shuttlebusse bringen die Besucher zum Ort des Geschehens - und natürlich wieder nach Hause. Tour 1 führt von Löffingen über Rötenbach und Friedenweiler, Tour 2 über Eisenbach (Rathaus), Bubenbach, Oberbränd und Eisenbach (Höchst). Die dritte Tour bringt Besucher aus St. Mär gen (Post und Thurner) und Waldau nach Neustadt, Tour 4 führt von Bonndorf über Gündelwangen, Lenzkirch und Kappel. Die Fahrten enden jeweils am ZOB am Bahnhof Neustadt, dort starten auch die Rückfahrten. Eine weitere Tour (nur Rückfahrt) bringt Nachtschwärmer zurück nach Titisee, Hinterzarten und Breitnau.


Weitere Infos sowie die Fahrpläne der Shuttlebusse unter https://narrenzunft-neustadt.de

Von Christiane Sahli


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