Uriges Fest auf der Thingstätte Eichebrändle

Donnerstag, 04.08.2022

Anzeige | Drei Tage lang unterhalten die Mambacher Germanen ihre Besucher mit Musik und historischen Einlagen

Urige Tischsitten beim Germane-Gelage FOTO: S. SCHELB

ZELL-MAMBACH. Nach vierjähriger Pause steigt am kommenden Wochenende, 5. bis 7. August, endlich wieder das traditionelle Germanefescht auf der Thingstätte im Eichebrändle oberhalb von Mambach. In zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden haben die Mitglieder des Vereins „Germane Mambach 1986“ wieder alle Vorbereitungen getroffen, um den Gästen an allen drei Tagen beste Unterhaltung mit viel Musik, interessanten germanischen Wettbewerben und historischen Darbietungen auf dem altertümlichen Handwerkermarkt zu bieten.

Schon am Freitagabend, ab 20 Uhr, wird die Band Zitlos die ersten Besucher auf das Fest einstimmen, die sich zudem die Details auf der Thingstätte ansehen können. Auch befreundete Germanenstämme aus ganz Deutschland werden schon am Freitagabend eintreffen. Für die Tanzveranstaltung am Freitagabend ist am Eingang der Thingstätte ein Wegezoll von sechs Euro zu entrichten.

Am Samstag, um 18 Uhr, wird sich nach den Böllerschüssen der große Zug der Mambacher Germane und der befreundeten Stämme durch das Dorf hinauf zur Thingstätte auf dem Eichebrändle bewegen. Nach der Begrüßung der Gäste beginnt der germanische Dreikampf mit Bogenschießen, Steinweitwurf und Speerwerfen. Ziemlich lautstark dürfte es anschließend um 19.30 Uhr werden, wenn sich Frauen und Männer beim Ausstoßen des germanischen Urschreis gegenseitig überbieten.

Ab 20 Uhr bitten dann die Showband GetWet und ab 21 Uhr Rainer der Barde mit mittelalterlichen Klängen zum Tanz. Zwischendurch starten immer wieder germanische Wettbewerbe. So um 21 Uhr das Baumstumpfziehen nur für Frauen, ab 22 Uhr das Knochenstemmen und um 23 Uhr das legendäre Sackschlagen.

Als Höhepunkt wird dann um 24 Uhr der Sieger oder die Siegerin des germanischen Urschreis von Fackelträgern begleitet auf einer Holzgestell-Sänfte auf den Platz getragen. Am Samstag wird um 18 Uhr ein Wegezoll von fünf Euro fällig, wer erst ab 20 Uhr am Eichebrändle eintrifft, muss sechs Euro Wege zoll abdrücken.

Am Sonntag, um 11 Uhr, will der Musikverein Gresgen mit einem Frühschoppenkonzert für gute Laune bei den Gästen sorgen. Ein Höhepunkt dürfte dann um 13 Uhr wieder das Gelage werden, bei dem nach ureigensten germanischen Tischsitten das Fleisch mit Händen und und Messern vom Knochen gelöst wird.

Danach steigt um 13.30 Uhr ein Kinderwettbewerb mit anschließender Siegerehrung, und die Besucher können auf dem altertümlichen Markt den Handwerkern bei ihrer historischen Arbeit über die Schulter schauen. Ab 14 Uhr heizen dann die Musiker der Zäpflebrüder mit einem Spätschoppen bis 18 Uhr noch einmal die Stimmung der Besucher an. Der Eintritt am Sonntag ist frei. Auch für das leibliche Wohl ist an allen drei Tagen gesorgt. So gibt es am Metbrunnen den germanischen Met, Sekt, Moscht und Bibelisaft.

An Kulinarischem werden Spinat- und Ankeschnitten, Schmalzbrote, leckere Spanferkel, Steaks, Bauernbrot und germanische Spezialwürste angeboten. Und in der gemütlichen Kaffeestube gibt es selbst gebackene Kuchen und Torten zum Kaffee. Edgar Steinfelder


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