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Bühler Fensterbau Friesenheim

So, 28. April 2024

Anzeige Kurz vor Beginn des 20. Jahrhunderts, am 1. Mai 1899, schufen die Gebrüder August, Georg und Wilhelm Bühler eine betriebliche Einheit. Das Ergebnis dieses Zusammenschlusses war die Schreinerei und Glaserei Bühler.

Der heutige Betrieb im Heiligenzeller Industriegebiet. FOTO: BÜHLER FENSTERBAU

Der Handwerksbetrieb Bühler Fensterbau, der am 1. Mai sein 125- jähriges Bestehen feiert, hat eine lange Tradition, die zurück ins vorletzte Jahrhundert reicht. Nicht nur zwei Weltkriege sorgten für turbulente Zeiten.

Kurz vor Beginn des 20. Jahrhunderts, am 1. Mai 1899, schufen die Gebrüder August, Georg und Wilhelm Bühler eine betriebliche Einheit, die zeitgemäßen Fertigungsmethoden auch auf handwerklicher Ebene angepasst schien.

Das Ergebnis dieses Zusammenschlusses war die Schreinerei und Glaserei Bühler, die sich in der Gartenstraße befand. Aus drei Ein-Mann-Betrieben wurde eine leistungsfähige Einheit. Auf freiem Feld, an der verlängerten Gartenstraße, wurden Produktionsstätten erstellt, die kontinuierlich ausgeweitet und modernisiert wurden. Einzig das Leitmotiv aller Verantwortlichen der Firma Bühler blieb bis heute bestehen: solider Fortschritt auf der Basis erstklassiger Materialien und innovativer Fertigungstechnik, verbunden mit dem Ziel einer gleichbleibenden hohen Qualität der Produkte.

So wurden „’s Bühler-Schreiners“ bald über Friesenheim hinaus bekannt. Der Kundeneinzugsbereich reichte über die Kreisstadt Lahr hinaus und dehnte sich in den „goldenen Jahren“ vor dem Ersten Weltkrieg auf den gesamten mittelbadischen Raum aus.

Der Erste Weltkrieg und die folgenden Inflationsjahre vermochten das auf mehreren Produktionsfüßen stehende Unternehmen nicht aus den Angeln zu heben. In den Werkstätten war zwischenzeitlich Verstärkung eingezogen. Die Söhne von Georg Bühler Ernst, Heinrich und Adolf waren als belebende und dem Modernen aufgeschlossene Mitarbeiter in das Familienunternehmen eingetreten.

Am 1. April 1938 ging das Unternehmen auf die Söhne über. Der Zweite Weltkrieg schnürte auch für diese Generation ein Bündel von Schwierigkeiten, die sich in den ersten Nachkriegsjahren keineswegs verminderten. Doch was den Vätern selbstverständlich war, wurde den Söhnen zur Verpflichtung: Wiederaufbau und wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens, Ausweitung der Produktion und Einsatz zeitgerechter, auf neue Rohstoffe abgestimmter Maschinen.

Wurden unter dem Betriebsressort „Innenausbau“ schon immer Möbel hergestellt, so kam 1960 offiziell der Betriebszweig hinzu. Kurz darauf wurde in der Bahnhofstraße in Friesenheim eine erste Ausstellungsfläche für Möbel geschaffen, bis zu einem späteren Zeitpunkt das Ressort eigenverantwortlich auf Hans, den Sohn von Ernst Bühler überging. Adolf Bühlers Sohn Armin, der 1962 die Prüfung als Glasermeister abgelegt hatte, führte die Handwerkstradition seines Vaters ab 1966 in den Ökonomiegebäuden des Gasthauses Adler in Oberweier weiter. 1972 wurde er Nachfolger der Gebrüder Heinrich und Ernst Bühler. Er übernahm den Betrieb in der damaligen Gartenstraße in Friesenheim. 1980 wurde die Betriebsstätte in den Neubau im Gewerbegebiet Allmend nach Friesenheim verlegt.

Durch den Eintritt von Tochter Alexandra Bühler-Florath im Mai 1993 und ihrem Mann Frank Florath, von Haus aus Schlossermeister, der 1997 zusätzlich die Prüfung als Glasermeister ablegte, wird die Familientradition seit 2008 weitergeführt.


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