Ein Neubau, der Volksbank Freiburg, der vielen zugute kommt

Donnerstag, 08.07.2021 um 09:58 Uhr

Anzeige Gemeinsam mit der Volksbank realisierte die Erzdiözese Freiburg in der Bismarckallee 10 ihr größtes Bauvorhaben seit vielen Jahren

Die Stiftungen der Erzdiözese wollen mit ihrem Neubau sichtbarer werden. FOTO: STIFTUNGEN DER ERZDIÖZESE FREIBURG

Donnerstag, 8.07.2021 um 09:58 Uhr

Sie waren die ersten, die im März 2021 in den auffallenden Neubaukomplex gegenüber dem Bahnhof einzogen: Die Mitarbeiter der Stiftungen sowie der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg. An der Ecke Bismarckallee/Eisenbahnstraße entstand unter der Bauherrenschaft der Volksbank Freiburg und dem Breisgauer Katholischen Religionsfond ein multifunktionaler Neubau mit insgesamt rund 43000 Quadratmeter Nutzfläche. Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit steht das Gebäude nun vor der Fertigstellung.


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Im nordwestlichen Teil des vom Hamburger Architekten Hadi Teherani entworfenen Gebäudekomplex sind auf fünf Stockwerken Büros für die Stiftungen der Erzdiözese Freiburg entstanden. Auch eine neue und größere Aula für das in direkter Nachbarschaft befindliche St. Ursula Gymnasium hat im Neubau seinen Platz gefunden. Für die Erzdiözese Freiburg geht mit einem Bauvolumen von 24 Millionen Euro und mehr als 4000 Quadratmeter gebauter Nutzfläche nun das größte Bauprojekt seit vielen Jahren zu Ende.

Neben der Volksbank ziehen auch die Stiftungen der Erzdiözese Freiburg mit ein. Weitere Flächen sind unter anderem an ein Energieunternehmen sowie an zwei Anwaltskanzleien vermietet. Auch eine neue Aula für das anliegende St. Ursula Gymnasium wurde im Rahmen des Bauprojekts bereits fertiggestellt. Zwischen Planung, Bau und Fertigstellung sind inzwischen zehn Jahre vergangen. Entsprechend groß ist jetzt die Freude auf Seiten der Bauherren das Volksbankareal am heutigen Donnerstag offiziell mit eine Pressekonferenz zu eröffnen. Die neue Zentrale Für die Volksbank war ein wichtiges Argument für den Neubau, das Areal für Fremdvermietungen zu optimieren. Pachtverträge sollen langfristig das Projekt refinanzieren und Rendite einbringen. Entsprechend nutzt die Volksbank lediglich knapp ein Viertel der entstandenen Räumlichkeiten für eigene Büroflächen. Die neue Zentrale beheimatet zwischen dem zweiten und siebten Obergeschoss sämtlich Betriebsbereiche der Volksbank Freiburg. Insgesamt arbeiten 320 Angestellte in Zentrale und Filiale.

Stiftungen zentral in der Stadt

Als die Volksbank mit Neubauplänen für das Areal an die Erzdiözese Freiburg herantrat, kam man schnell überein, das Neubauprojekt gemeinsam anzugehen. „Es war ein Glücksfall, dass Volksbank, Stiftungen, Schulstiftung und das St. Ursula Gymnasium zusammenkamen. Wir alle benötigten neue Flächen“, so der Vorstand der Stiftungen der Erzdiözese Freiburg, Johannes Baumgartner.

Zum Gebäudekomplex gehört auch eine neue Aula für das St. Ursula Gymnasium. FOTO: VOLKSBANK FREIBURG
Zum Gebäudekomplex gehört auch eine neue Aula für das St. Ursula Gymnasium. FOTO: VOLKSBANK FREIBURG

Die zentrale Innenstadtlage, das repräsentative Gebäude und der große Schriftzug an der Fassade sollen die Erzdiözese sichtbarer machen. Das gesamte Gebäude ist geprägt von seinen gläsernen Fassaden; für Baumgartner auch ein Symbol für die Transparenz der Arbeit der kirchlichen Stiftungen. Der Verbund aus neun großen und vielen kleinen Stiftungen wurde 2017 zu einer eigenen Verwaltungseinheit zusammenlegt. Er arbeitet unabhängig und fördert mit jährlich 15 Millionen Euro Kunst-, Kultur- und Bauprojekte. Bisher waren die Stiftungen im Collegium Borromaeum untergebracht. Inzwischen haben alle Mitarbeiter ihre neuen Büros bezogen. Ein Design-Detail hat es ihnen besonders angetan: „Unsere Schreibtischbeleuchtung nenne ich aufgrund ihrer Ringform unsere Heiligenscheine“, scherzt Edith Lamersdorf, Referatsleiterin für Stiftungskommunikation und Fördertätigkeit.

Neue Räumlichkeiten für das St. Ursula Gymnasium

Auf zwei Etagen sind auch Büros für die Schulstiftung der Erzdiözese entstanden. Die Stiftung ist Trägerin von 32 weiterbildenden katholischen Schulen, darunter auch des anliegenden St. Ursula Gymnasiums. Die Mädchenschule bekam im Zuge der umfangreichen Neubauarbeiten eine neue Aula, die Platz für mehr als 600 Menschen bietet. Der Raum, ausgestattet mit neuester Aula-Technik, beinhaltet neben einer großen Bühne auch einen abtrennbaren Thekenbereich für Bewirtungszwecke. Bei Bedarf kann die große Fensterfront zum Schulhof heraus geöffnet werden. Zukünftig soll die Aula auch für externe Veranstaltungen genutzt werden. Zusätzlich entstanden eine neue Kapelle sowie Musikzimmer.

Der Baulärm hat ein Ende

In der vierjährigen Abriss- und Neubauphase mussten Schülerinnen und Belegschaft viel Geduld aufbringen. Baulärm war an der Tagesordnung, Unterricht nur bei geschlossenem Fenster möglich. Die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Bauträger machte es möglich, aufeinander einzugehen – beispielsweise indem während der Abiturprüfungen die Bauarbeiten kurzfristig unterbrochen wurden „Schülerinnen und Mitarbeiter haben in der Bauphase den Abbruch und Neubau mit großen Erwartungen mitgetragen. Umso größer ist nun die Freude, in die hellen und großzügigen Räume des Neubaus einziehen zu können“, so Dietfried Scherer, Direktor der Schulstiftung. Die offizielle Eröffnung der Räume wird coronabedingt im Herbst stattfinden. selb
  


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