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Am 15. März laden die Fachbetriebe Baral (Denzlingen), Lassen (Freiburg) und Kreuz (Schallstadt) zum Energietag mit Fachvortrag

Donnerstag, 12.03.2020 um 06:55 Uhr

Anzeige Neue Förderungen für den Klimaschutz

Baral GmbH
Das Klimaschutzpaket der Bundesregierung ist geschnürt und die Bahn frei für ein umfassendes Förderprogramm für erneuerbare Energien. Wie die finanziellen Anreize zum Wechsel auf klimafreundliche Heizsysteme genutzt werden können, verraten die Energieexperten Tim Baral, Konrad Wangart und Joachim Kreuz am Tag der offenen Tür am Sonntag, 15.März, 11 bis 14 Uhr, in ihren jeweiligen Betrieben – und nun im Gespräch.

Fossile Brennstoffe werden in den kommenden Jahren immer teurer. Wer ist besonders betroffen?

Joachim Kreuz: Die neue Steuer auf CO2 soll die Emissionen nachhaltig senken und Hausbesitzer dazu bringen, auf erneuerbare Technologie zu setzen. Betroffen sind Hauseigentümer, die mit fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas heizen. Sie werden mit einigen Mehrkosten rechnen müssen.

Was bedeutet das konkret?

Konrad Wangart: Pro Tonne CO2, die ausgestoßen wird, werden 25 Euro aufgeschlagen – ab 2025 sollen es bereits 55 Euro sein. Bei einem Verbrauch von jährlich 3500 Liter Heizöl müssen von 2021 bis 2025 Zusatzkosten von insgesamt rund 2100 Euro einkalkuliert werden.

Wie sieht der finanzielle Ansporn zum Wechsel auf ein klimafreundliches Heizsystem aus?

Tim Baral: Der Staat bietet völlig neue und in dieser Höhe und Konsequenz noch nie dagewesene Anreize in Form der neuen Austauschprämie und weiteren Förderungen – einen besseren Zeitpunkt zum Heizungswechsel als jetzt gibt es nicht.

Muss man komplett auf fossile Brennstoffe verzichten, um die Förderung zu bekommen?

Kreuz: Nicht immer, auch Hybridheizungen, bei denen Erdgas mit erneuerbaren Energien kombiniert wird, werden gefördert. Je nachdem wie die individuellen Voraussetzungen sind, kommt eher eine Holzpelletheizung, eine Erdgashybridheizung, eine Brennstoffzelle und/oder eine Solaranlage in Frage. Wir suchen immer nach der Lösung, die für den jeweiligen Kunden die beste ist.

Wie hoch fällt die Förderung aus?

Wangart: Bei einem Heizungstausch können bis zu 45 Prozent der Investitionskosten für eine Holzpelletheizung, eine Wärmepumpe sowie eine Brennstoffzelle übernommen werden. Bei einer Solaranlage werden bis zu 30 Prozent der Kosten gefördert, bei einer Gasheizung mit erneuerbaren Energien, also einer Hybridheizung, bis zu 40 Prozent.

Und wie erfahre ich, welche Variante für mich die beste ist?

Baral: Zum Infotag kommen! Dort haben wir alle Heizsysteme, Wärme- und Stromspeicher vor Ort. Während unserer Fachvorträge, jeweils um 11.30 Uhr, erklären wir den Hauseigentümern, wie sie möglichst umfangreich vom neuen Klimaschutzpaket profitieren können – mit einer Heizung, die zum Haus passt.
   

Zu den Personen:

Konrad Wangart (35), Geschäftsführer der Firma Lassen, Joachim Kreuz (59) und Tim Baral (39) sind ausgewiesene Energieexperten, und ihre Betriebe können auf jahrzehntelange Erfahrung bauen.

Weitere Infos gibt es im Internet unter:
www.baral-gmbh.de
www.lassen-gmbh.de
www.kreuz-gmbh.de

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