Die Sanierung der Thaddäus-Rinderle-Schule in Staufen-Wettelbrunn ist abgeschlossen

Freitag, 02.07.2021 um 09:12 Uhr

Anzeige Schule, neu gedacht

In großen Lettern prangt der Schulname nun auf dem Anbau. Auch das Logo der Schule ist an der Front des Gebäudes angebracht. CKL

Freitag, 2.07.2021 um 09:12 Uhr

Noch muss die Außenanlage angelegt und begrünt werden, doch das Herzstück ist fertiggestellt: Die Außenstelle der Thaddäus-Rinderle-Schule in Staufen-Wettelbrunn ist fertig saniert. Nach den Pfingstferien konnte der Unterricht für die 81 Schüler der Grundschule in ihren neu gestalteten Klassenräumen endlich beginnen.


Klitzke ELT - Plan
Wiesler & Jakob Bauingenieure

Eigentlich hatte man schon zu Beginn dieses Jahres einziehen wollen, jedoch hatten coronabedingte Bauverzögerungen den Termin immer weiter nach hinten wandern lassen. Begonnen worden war mit den Abbrucharbeiten bereits im Dezember 2019.

Zwei Millionen Euro hat eines der „größten Hochbauvorhaben der Stadt Staufen in den vergangenen Jahren“, so Staufens Bürgermeister Michael Benitz, gekostet. Einen Teil der Summe, etwa ein Viertel, bekommt die Fauststadt im günstigsten Fall über Zuschüsse erstattet. Gut investiertes Geld, wie das Stadtoberhaupt findet: „Wir haben mit diesem Um- und Anbau einen modernen Ort zum Lernen geschaffen“, unterstreicht Benitz, „dafür möchte ich allen Beteiligten herzlich danken.“

Das pädagogische Konzept der jahrgangsgemischten Klassen – die Klassen 1 und 2 sowie 3 und 4 werden gemeinsam unterrichtet – spiegelt sich nämlich auch in den baulichen Veränderungen wieder. „Dafür gibt es kein Modellraumprogramm des Landes, an welchem man sich für die Planung hätte orientieren können“, stellt Bürgermeister Benitz klar. Darum musste das Konzept für die Räumlichkeiten vor Ort entwickelt werden.

Die Bauverwaltung der Stadt Staufen, die Schulleitung und das federführende Staufener Architekturbüro XS-Architekten standen dafür in regem Austausch. Rektorin Dörthe Sickau zeigt sich zufrieden mit der Gemeinschaftsarbeit, auch aus dem Kollegium und der Schülerschaft kommen durchweg positive Rückmeldungen.

„Schnell war klar, dass aus der ursprünglich geplanten energetischen Sanierung ein umfassender Um- und Anbau werden wird“, erklärt Benitz. Statt der bisherigen zwei Klassenräume finden sich in dem Gebäude nun derer vier, auf zwei Stockwerke verteilt. Eine Solaranlage auf dem Dach versorgt die Schule mit Strom, den Rest liefern die Staufener Stadtwerke. Auch die Sanitärräume wurden komplett saniert und neu gestaltet. „Beteiligt waren hier fast ausschließlich Firmen und Handwerker aus Staufen und der näheren Umgebung – ein Stück lokale Wirtschaftsförderung“, so Bürgermeister Benitz. Jetzt will man sich in der Fauststadt dem nächsten größeren Projekt widmen: „Wenn alles glatt läuft, hoffen wir, nach der Sanierung des dortigen Gebäudes mit der Kleinkindbetreuung in Grunern Anfang des kommenden Jahres starten zu können.“
  


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