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Schreiner-Innung Freiburg: Gut gerüstet für künftige Herausforderungen

Donnerstag, 12.03.2020 um 05:16 Uhr

Anzeige Bei der Jahreshauptversammlung am 12 März stehen die Themen Nachhaltigkeit und soziale Medien im Fokus

Schreiner - Innung Freiburg
Beka Holzwerk AG
Schreinerei Eschmann
Schreinerei Natürlich Faller
Saint-Gobain Glassolutions Süd GmbH
Schreinerei Müllerschön
FurnierHandel GmbH
Perspektiven im Handwerk erhalten, den Anforderungen der Digitalisierung begegnen und Betriebsabläufe nachhaltig gestalten: Die Mitglieder der Schreiner-Innung Freiburg sehen sich mit vielen Herausforderungen konfrontiert. In ihrer Jahreshauptversammlung am heutigen Donnerstag, 12. März, informiert die Innung darüber, was das Schreinerhandwerk bewegt und wo es für die Branche hingehen soll. 

„Es gilt nicht nur, das gemeinsam Erreichte zu sichern, sondern auch um die Erschließung neuer Geschäftsfelder und die Weiterentwicklung von Betriebsstrukturen“, sagt Obermeister Bernd Schwär stellvertretend für die Innungsbetriebe. Neben den etwa 70 Mitgliedern ist auch die Öffentlichkeit eingeladen, sich ein Bild von der Arbeit und Zukunft der Schreinerinnung Freiburg zu machen. Die Versammlung beginnt um 19 Uhr mit einem gemeinsamen Vesper in der Gewerbeakademie Freiburg Landwasser.

Neben Jahresberichten und Formalien stehen unter anderem der Beschluss des Jahreshaushalts sowie ein Ausblick auf das Jahr 2020 auf dem Programm. Insgesamt blickt man in der Innung mit steigenden Mitgliederzahlen optimistisch ins laufende Jahr. Einer der Höhepunkte soll auch in diesem Jahr die Gesellenfreisprechung am 31. Juli werden. Wie in den Jahren zuvor wird diese öffentlichkeitswirksam in der Meckelhalle der Sparkasse Freiburg in der Kaiser-Joseph-Straße stattfinden. Die Gesellenstücke der angehenden Schreinerinnen und Schreiner werden ab Mitte Juli in der Halle ausgestellt sein. „Wir sind überzeugt, dass unsere Prüflinge außerordentliche Stücke abliefern werden“, freut sich Schwär.

Zuversichtlich ist die Innung auch, neuen Herausforderungen wie der Nutzung der sozialen Netzwerke für geschäftliche Zwecke gewachsen zu sein. Der Trend geht ins Internet – auch bei der Suche nach Handwerksbetrieben. Entsprechend müssen auch die Schreinereien im Onlineraum Präsenz zeigen. Für potenzielle Kunden wird ein ansprechender Auftritt in den sozialen Netzwerken immer wichtiger. Der Obermeister weiß: „Für die Zukunftsfähigkeit unserer Betriebe ist die direkte Ansprache über soziale Netzwerke entscheidend.“ Wie dies kosten- und ressourcensparend funktionieren kann, darüber können sich die Mitglieder bei der heutigen Hauptversammlung austauschen.

Externe Unterstützung erhält die Innung auf der diesjährigen Versammlung von Martin Braun, Diplom-Kaufmann und betriebswirtschaftlicher Berater beim Landesfachverband Schreinerhandwerk Baden-Württemberg. Er wird den Handwerkern vor allem bei Fragen zu effizienten Betriebsabläufen mit Anregungen zur Seite stehen.

Außerdem bringt er die Schreiner in Sachen Kostenrechnung und Stundensatzermittlung auf den neuesten Stand. Da die Mitglieder der Innung jährlich einen preislichen Rahmen für ihre Stundensätze beschließen, ist ein Austausch mit einem Fachmann wie Braun eine große Hilfe – davon ist Schwär überzeugt. Er weiß: In diesem Jahr werden die Änderungen minimal ausfallen. Mit der Veröffentlichung der Zahlen erhalten sowohl die Betriebe als auch potenzielle Kunden mehr Planungssicherheit. selb

Weitere Infos, die gesamte Preisübersicht und Tipps gibt’s unter: www.schreiner-innung-freiburg.de
 

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