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Neugründung: Riesterer Maler- und Stuckateurbetrieb ist in der Unteren Gasse 14 in Münstertal angesiedelt

Freitag, 15.03.2019 um 06:50 Uhr

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Zum Jahresbeginn wagte Alexander Riesterer aus Münstertal mit einem eigenen Maler- und Stuckateurbetrieb den Schritt in die Selbstständigkeit. Er übernahm den seit zwei Generationen bestehenden Stuckateurbetrieb Stiefvater und bezog Räume in der Unteren Gasse in Obermünstertal.

Zwei Mitarbeiter werden von Riesterer weiterbeschäftigt, und es wird derzeit noch eine zusätzliche Fachkraft gesucht. „Wir bieten aktuell auch eine Ausbildungsstelle zum Maler und Stuckateur an, und würden gerne ein junges Talent fördern“, sagt Riesterer, der seit 13 Jahren in seinem Beruf tätig ist.

Seit 2012 ist er Maler- und Lackierermeister sowie Betriebswirt im Handwerk. Schon während seiner Ausbildungszeitmachte Alexander Riesterer auf sich aufmerksam. Er war wiederholt Kammersieger, und qualifizierte sich für die Landes- und Bundeswettbewerbe der Innung.

Der junge Unternehmer sagt von sich, dass er mit der Region verwurzelt ist. Ganz bewusst habe er nach einem Firmenstandort in seiner Heimatgemeinde Münstertal Ausschau gehalten. In der Unteren Gasse 14 ist er fündig geworden. „Die Lage ist optimal, auch mit Blick auf den Einzugskreis über den Berg“, erklärt er, und verweist auf Aufträge von der Rheinebene bis in den Schwarzwald.

Zur Tradition kommen im neu etablierten Handwerksbetrieb zeitgemäße Arbeitsbedingungen und Technologie. In Riesterers Werkstatt steht ein digital gesteuerter Säge- und Frästisch. „Neu kostet das Gerät 25000 Euro“, erzählt der Handwerksmeister und zählt die Vorteile auf: „Damit können wir Formteile für den Trockenbau produzieren, beispielsweise lassen sich somit Eckschienen einsparen.“

Das Leistungsspektrum seines Unternehmens umfasst Maler- und Stuckateurarbeiten, Gipserarbeiten, den Gerüstbau sowie fugenlose Bäder und die Wärmedämmung. Das Unternehmen arbeitet sowohl im privaten Bereich als auch für das Gewerbe und teilweise für öffentliche Einrichtungen.

„Wir bieten kompletten Service aus einer Hand, von der Gipserarbeit bis zum letzten Pinselstrich“, umschreibt Riesterer sein Betriebskonzept.

Je nach dem Umfang eines Projektes arbeitet das Team bei unterschiedlichen Gewerken mit Fachfirmen aus der Umgebung zusammen. Riesterer sagt, auch dabei sei ihm die Regionalität wichtig. Als weiteres Beispiel nennt er die Schwarzwälder Edelputz-Werke mit Sitz in Ottersweier. „Auch bei diesem Hersteller haben wir die Garantie, dass wir heimische Ressourcen nutzen können“, erklärt er. Wenn es um Qualität für hohe Kundenansprüche geht, deckt Riesterer sich auch bei namhaften Betrieben wie der Manufaktur Frescolori ein – einem Produzenten von Kalkputz mit mehr als einem Vierteljahrhundert Firmentradition. „Deren Produkte sind sogar schon zum Einsatz gekommen bei Kreuzfahrtschiffen oder in Frankfurter Bankentürmen“, erzählt Riesterer.

MIT TRADITION

Wappen von 1564

Sieben Urkunden schmücken das Büro von Maler- und Stuckateurmeister Alexander Riesterer in Münstertal. Der Computer steht auf einem Schreibtisch seines Großvaters. „Tradition ist mir wichtig“, sagt der junge Handwerksmeister. Das ist auch an seinem neuen Firmenlogo erkennbar. Grundlage dafür bot das Familienwappen aus dem Jahr 1564. „Die Symbolik steht für häuslichen Fleiß, Tapferkeit, Willensstärke und hohe Geistesschärfe“, zitiert Riesterer aus einem Archivauszug der Unibibliothek Freiburg.

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