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Fasent in Seelbach

Fr, 02. Februar 2024

Anzeige Geheimrat, Narrenbaumstellen, Zunftabend und großer Narrenumzug mit über 2400 Hästrägern

Schräge Gestalten und farbenprächtige Kostüme prägen den Seelbacher Fasentumzug am Sonntag. FOTO: EULENZUUNFT SEELBACH

Wieder einmal ist es so weit. Vom Narrenbaumstellen über den beliebten Zunftabend erstreckt sie das Fasentwochenende in Seelbach.

Nachdem morgens gegen 10.11 Uhr der Geheimrat aus seiner Flasche befreit wird und die Zinnen des Narrenbaums den Himmel zu berühren scheinen, zeigt sich die Eulenzunft abends mit dem Zunftabend im Bürgerhaus. Mit Tanz, Brauchtum und dem Verkünden der Possen im Dorfgeschehen wird dieser Abend abgerundet.

Ganz besonders stolz ist man auch wieder darauf, eine auswärtige Gastzunft präsentieren zu können, in diesem Jahr ist es die Schembartgesellschaft aus Nürnberg, welche bereits beim 44-jährigen Jubiläum zu Gast war. Eine stark ausgeprägte und gehaltvolle Geschichte zeichnet die Schembartgesellschaft in ihren historischen Gewändern aus. Deren Ursprünge hatten die Zunft vor 575 Jahren.

„Nürnberg, Aha!“ So rufen die Narren in Nürnberg, wenn am Faschings-Sonntag der große „GaudiWurm“ durch die Stadt wuselt. Gewandet in rot-weißen Kostümen mit federgeschmückten Hüten, bewaffnet mit Lanzen, Glockengürtel und Bändern und natürlich maskiert, eröffnen sie den Faschingszug in Nürnberg.

Die Vorstellung dieser Gastzunft wird mit Sicherheit einer der Höhepunkte des Abends. Doch natürlich steht an diesem Abend wieder die heimische Fasent im Vordergrund. Wenn dann am Samstag, um 20.11 Uhr, das Spektakel im Bürgerhaus beginnt, dürfen sich die Besucher auf ein sehr abwechslungsreiches närrisches Programm freuen. Karten im Vorverkauf gibt es für 8 Euro bei Haarmoden Vögele, an der Abendkasse bezahlt man 10 Euro. Am Sonntag ist es dann so weit: Der große Seelbacher Umzug startet um 13.30 Uhr. Wenn dann „Matts Rössle“ vorneweg den Umzug mit über 2400 Hästrägern anführen, werden die Narrenherzen höher schlagen. Ganz besonders freut sich die Zunft auf die Katzenzunft Hardt, die mit ihren wunderschönen Häsern weit über die Region hinaus bekannt sind. Eine lange Freundschaft verbindet die Zünfte, die Eulenzunft ist am Fasentsonntag dort zu Gast. Nicht weniger sehenswert ist die Strohmannszunft aus Sigmaringendorf, einzigartig in ihrer Tradition und mit ihrem „Strohhäs“ eine besondere Augenweide. Auch die Schembartgesellschaft aus Nürnberg nimmt am Umzug teil. Natürlich sind noch viele andere schöne Narrenzünfte, Musikkapellen zu sehen, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall.

Das Narrendorf steht bereits um 11.30 Uhr allen Besuchern und Narren zur Verfügung. Dort gibt es neben einem reichhaltigen Speiseangebot natürlich auch einiges gegen den Durst. Der Platz rund ums Bürgerhaus wird mit Sicherheit wieder eine närrische Augenweide - Ohrenschmaus inklusive. Und wenn die ein oder andere Kapelle ihr Können demonstriert, wird die Stimmung mit Sicherheit auf Hochtouren kommen.


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