Herkunft, Präzision, Zukunft: Die Mesa Parts GmbH aus Lenzkirch feiert ihr 125-jähriges Bestehen

Freitag, 30.04.2021 um 08:40 Uhr

Anzeige Mensch und Technik im Zusammenspiel

In Lenzkirch produziert die Mesa Parts GmbH seit 125 Jahren Präzisionsdrehteile. FOTO: MESA PARTS GMBH

Freitag, 30.04.2021 um 08:40 Uhr

Herkunft, Präzision, Zukunft – dieser thematische Dreiklang begleitet den Präzisionsteile-Hersteller Mesa Parts durch das Jubiläumsjahr 2021. „Dahinter steckt die Verbundenheit der Menschen und des Unternehmens mit der Region und den gelebten Werten“, so Geschäftsführer Julian Meyer. „Aber auch die seit Generationen geprägte Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen und Lösungen zu finden.“ 

Mesa Parts entwickelt und produziert an drei Standorten in Lenzkirch, im tschechischen Nachod sowie im mexikanischen Lerma Präzisionsdrehteile und Baugruppen für die Automobilindustrie, die Medizintechnik und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge. Aus der Technik immer noch ein bisschen mehr heraus zu kitzeln und – so Julian Meyer – „dauerhaft präzise Teile mit null Fehlern zu produzieren“: Das war schon zu Gründerzeiten Kernversprechen an die Kunden des Unternehmens. Damals belieferte man die Uhrenfabrik in Lenzkirch mit Achsen und Zahnrädern.

Als Familienunternehmen denkt und handelt man langfristig und in Generationen. Geschäftsführer Julian Meyer beschreibt im Gespräch das stetige Suchen nach der richtigen Balance aus „Kontinuität und Verlässlichkeit, aber auch schnellen Entscheidungen“ sowie aus „menschlicher Nähe und einem professionellen Arbeitsumfeld.“ Die 25 Jahre, die er selbst schon bei Mesa Parts arbeitet, waren nicht frei von Überraschungen und Herausforderungen.

Mesa Parts GmbH

War schon die Wirtschaftskrise 2007/08 eine Achterbahnfahrt zwischen dramatischem Einbruch der Geschäfte und einem rasanten Wachstum in den Folgejahren, so wurden das Unternehmen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Corona-Krise extrem gefordert. „Der Produktionsstopp der Automobilhersteller“, so Julian Meyer, „war ein Schock, der uns extrem in die Glieder gefahren ist.“ Dank einer guten Geschäftsentwicklung in China hat Mesa Parts doch noch ein „sehr gutes zweites Halbjahr“ hingelegt. Auch wenn die Zeiten des automatischen Wachstums im bisherigen Kernmarkt Automotive wohl vorbei sind: Die Präzisions-Profis aus dem Hochschwarzwald blicken optimistisch in die Zukunft. Denn das Unternehmen hat in den letzten Jahren die Grundlagen für eigenentwickelte Produkte gelegt, zum Beispiel im Bereich Wasserstoff-Antrieb. So scheinen die Weichen in Richtung zukunftsträchtiger Geschäftsfelder gestellt.

Ein Wettbewerbsvorteil, der bleibt, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die bleiben dank der Verbundenheit zum Unternehmen überdurchschnittlich lange bei Mesa Parts und finden verschiedene, attraktive Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung. „Wir leben von der Technik“, sagt Julian Meyer. „Aber Technik ist nie ein Selbstläufer und kein Präzisionsteil fällt von selbst aus der Maschine.“ Und so setzt Mesa Parts auch für die Zukunft auf das zuverlässige Zusammenspiel von Mensch und Technik, um höchste Qualität für den Weltmarkt zu produzieren.

Das Jubiläum feiert Mesa Parts Corona-bedingt auf kreative, ungewöhnliche Weise: Mit einer Video-Serie, einer Foto-Ausstellung und Freiluft-Aktivitäten der Belegschaft, sobald das wieder möglich ist.
  


Weitere Artikel

Anzeige Breisgau
BREISACH. Die Frauenärztin Dr. Claudia Schneider hat mit einem neuen Team im Ärztehaus in der Richard-Müller-Straße 3d in zentraler Breisacher Lage neue Praxisräume bezogen. Die
Anzeige Breisgau
Seit mehr als 40 Jahren finden Erholungssuchende bei den Appartements Biedermeier in Bad Krozingen einen Platz zum Wohlfühlen und Entspannen. Was als Hotel begann, hat sich über die Jahrzehnte zu
Anzeige Freiburg
Am 2. Mai jährt sich die Geschichte des heutigen Gasthauses-Café „Zum Kreuz“ in Münstertal direkt neben der Klosteranlage St. Trudpert zum 50. Mal.