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Neueröffnung in Freiburg: Restaurant Kuro Mori mit Lounge & Bar

Freitag, 10.07.2020 um 08:35 Uhr

Anzeige Sternekoch Steffen Disch serviert in der Grünwälderstraße 2 einen kulinarischen Mix aus Schwarzwälder und asiatischer Küche

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FREIBURG. Neugierig blicken Passanten durch die Fensterfronten des Kuro Mori in das neue Restaurant. Kein Wunder, denn die drei großen Gemälde, die Rehe im Kimono zeigen, sind ein besonderer Hingucker – und bringen gleichzeitig auch das Konzept des Sternekochs Steffen Disch auf den Punkt, der in der Grünwälderstraße 2 einen kulinarischen Mix aus Schwarzwälder und asiatischer Küche servieren will.

Dort, im denkmalgeschützten Kleinod zwischen Markthalle und Sport Bohny, hat Disch am 18. Juni das Kuro Mori eröffnet. Schon vor anderthalb Jahren war er sich mit Hauptmieter Jochen Bohny einig geworden, dann folgte eine lange Renovierungsphase, die aufwendige Brandschutzmaßnahmen miteinschloss. „Wir mussten komplett renovieren, es war ein Rieseninvest von mehr als einer Dreiviertelmillion“, sagt Disch, der „einfach etwas anderes schaffen wollte“, so der gebürtige Freiburger, der in Horben das Traditionsgasthaus Raben betreibt. Entstanden ist das Kuro Mori, was aus dem Japanischen übersetzt „Schwarzer Wald“ bedeutet. So hängen denn auch im vorderen Restaurantbereich besagte Kimono-Reh-Porträts, die sinnbildlich für die Schwarzwald-meets-Asia-Rezepturen stehen. Von zwei langen Tafeln aus hochwertigem regionalen Massivholz und textilgepolsterten, bequemen Sitzbänken fällt der Blick auf die offene Küche inmitten des Lokals.

Dort bereiten die Köche vor aller Augen die Speisen zu. Das Restaurant geht über zur Lounge mit kleinteiligeren Sitzmöglichkeiten, wird im hinteren, ruhigeren Bereich zur Wein-, Sekt- und Gin-Bar.

An einer Stelle öffnet sich die Stuckdecke, gibt den Blick frei auf bis zu sieben Meter hohe Steinwände und einer Lichtkuppel über einer großen, begrünten Wand. Im Restaurant selbst gibt es rund 70 Sitzplätze, dazu kommt ein kleiner Außenbereich, wo Snacks serviert werden.

„Ich war früher viel in Asien mit dem Rucksack unterwegs und habe dort damals schon in die Küchen geschaut“, sagt Disch, schwärmt von spannenden Gewürzen und frischen, leichten Gerichten. Im Kuro Mori will er die kulinarische Symbiose schaffen zwischen Schwarzwald und Asien, wobei auch regionale Zutaten, soweit möglich, in den asiatischen Gerichten zum Tragen kommen.

Im Fokus stehen Regionalität und Nachhaltigkeit. Als Beispiele nennt Disch das fein gefilterte Trinkwasser, von dem 50 Cent des Preises für den Brunnenbau in Äthiopien gespendet werden oder heimische Säfte statt Cola. Auf den Tisch kommen tagsüber kleine, raffinierte Speisen in Zwischengerichtsportionen. So gibt es Rindertatar mit Horbener Ziegenkäse in Amaranth gebacken, Wasabi trifft Rauke und Schweinebauch kommt an Hoisin-Sauce. „Es soll keine klassische Menüfolge sein, sondern ungezwungenes, lockeres Essen.“ Ein junges Team unter Küchenchef Mario Aliberti und Restaurantleiter Boris Sarovski bringt die Speisen auf die Teller. Das Drei-Gänge-Menü gibt es mittags für 28 Euro, die Gerichte abends kosten zwischen 7 und 19 Euro.

Doch das Kuro Mori ist mehr als ein Restaurant: Dem Business Lunch folgt eine Tagesbar, bei der zu den Getränken kleine Häppchen serviert werden. „Dann haben wir von 18 bis 21 Uhr das Dining – auch im hinteren Bereich – das dann übergeht zum Nightlife.“

Passend dazu wird ab 21 Uhr die Musik im Barbereich etwas lauter. Ziel sei es, dass sich „sowohl Einheimische als auch Besucher aller Altersgruppen zu jeder Tageszeit wohlfühlen und kulinarisch verwöhnen lassen können“, sagt Disch anfe
    
fuchs.maucher.architekten.bda

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