Das Gasthaus-Café Zum Kreuz bei der Klosteranlage St. Trudpert besteht seit 50 Jahren

Donnerstag, 29.04.2021 um 08:03 Uhr

Anzeige Vom Wirtshaus am Ölberg zum Kreuz / Ziel für Ausflügler, Touristen und einheimische Gäste

Das Gasthaus-Café Zum Kreuz in Münstertal feiert sein 50-jähriges Bestehen. MPS (2)

Donnerstag, 29.04.2021 um 08:03 Uhr

Am 2. Mai jährt sich die Geschichte des heutigen Gasthauses-Café „Zum Kreuz“ in Münstertal direkt neben der Klosteranlage St. Trudpert zum 50. Mal. 
    

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Das heutige Gebäude mit dem Gasthaus und dem Pfarrzentrum der katholischen Kirchengemeinde ersetzte ein altes Gebäude, das 1811 vom Eigentümer der damals säkularisierten Klosteranlage, Freiherr Conrad von Andlaw, zum Gasthaus namens „Wirtschaft am Ölberg“ ausgebaut wurde. Heute empfangen Brigitte und Hansjörg Franz dort ihre Gäste – vorausgesetzt, die Corona-Pandemie lässt eine Öffnung wieder zu.

Als das neue Gebäude 1971 eingeweiht wurde, jährte sich ein besonderer Tag zum 50. Mal. Damals gab es in den Jahren 1920/21 einen weiteren Eigentümerwechsel, als die Klosteranlage samt Nebengebäuden – darunter auch das alte Wirtshaus – von der Adelsfamilie Andlaw-Roggenbach-Mentzingen an den Orden der St. Josef-Schwestern übergingen. Das historische Gebäude mit dem Wirtshaus überließ der Schwesternorden der Pfarrgemeinde für die weitere Nutzung. Wenige Jahre später wurde das Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, der nicht nur das heutige Gasthaus-Café „Zum Kreuz“ aufnahm, sondern auch dem Pfarrzentrum mit einem großen Saal, Proberäumen für Kirchenchor und Vereinen eine neue Heimat bot.

Auch der Name des Gasthauses hat seine Geschichte: Er entwickelte sich vom „Wirtshaus am Ölberg“, über das „Rote Kreuz“ – angelehnt an die Gründung des Internationalen Roten Kreuzes im Jahr 1864 – hin zum heutigen Gasthaus mit Café „Zum Kreuz“. Seit der Einweihung des Neubaus vor 50 Jahren gab es nur drei Pächterfamilien.
      

Das Wirtsehepaar Brigitte und Hansjörg Franz
Das Wirtsehepaar Brigitte und Hansjörg Franz

Seit 16 Jahren führen Brigitte und Hansjörg Franz diese gastronomische Perle am Fuß der Klosteranlage. „Zu uns kommen viele Einheimische, Feriengäste und Touristen“, sagt das Gastronomieehepaar Franz und freut sich über den großen Zuspruch – wäre nicht gerade der Lockdown wegen der Corona-Pandemie. Doch Brigitte und Hansjörg Franz sind zuversichtlich. Sie hoffen darauf, im Laufe des Wonnemonats Mai öffnen zu dürfen und ihre Gäste wieder mit ihrer bekannt guten bürgerlichen Küche, hausgemachten Kuchen und Eissorten verwöhnen zu dürfen.

„Wir setzen auf saisonale Produkte und bereiten die Speisen frisch zu“, erklärt Hansjörg Franz, ein ausgebildeter Küchenmeister. Schon nach dem ersten Lockdown überzeugten sie mit einem vorbildlichen Hygienekonzept. Deshalb fühlten sich die Gäste auf der großen Freiterrasse wie auch in der gemütlichen Gaststube und – bei Bedarf – auch im großen Saal bis zur zwangsläufigen Schließung sehr wohl. Dazu trägt auch die gute Küche bei: Die Speisekarte ist vielseitig, aber nicht überladen und bietet praktisch für jeden Geschmack abwechslungsreiche Gaumenfreuden. Warme Küche gibt es, sobald wieder geöffnet werden darf, von 11.30 bis 13.30 Uhr und von 18 bis 20 Uhr. In der übrigen Zeit können sich die Gäste kleine Speisen von der Vesperkarte aussuchen. Die Öffnungszeiten selbst sind dienstags bis samstags von 11 bis 21 Uhr, sonntags endet der Betrieb um 18 Uhr, montags ist Ruhetag.


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