Familiensamstag in Freiburg am 30. Oktober

Donnerstag, 28.10.2021 um 00:05 Uhr

Anzeige BZ-Interview mit Lena Sutter-Kiefer: „Ein Event zum Erleben und Mitmachen“

Spiel und Spaß auf dem Kartoffelmarkt am Familiensamstag FOTO: JANOS RUF

Donnerstag, 28.10.2021 um 00:05 Uhr

FREIBURG. Nach dem gelungenen Auftakt am 16. Oktober führen FWTM, Händlergemeinschaft „z’Friburg in der Stadt“ und Badische Zeitung am 30. Oktober einen weiteren Familiensamstag in der Innenstadt durch. Anita Fertl hat mit Lena Sutter-Kiefer aus dem Vorstand von „z’Friburg in der Stadt“ über das neue Format und die aktuelle Lage der Innstadthändler gesprochen.

BZ: Welche Vorteile hat für Sie als Innenstadthändlerin der Familiensamstag gegenüber dem ausgefallenen Megasamstag?

Sutter-Kiefer: Mit dem Familiensamstag sprechen wir gezielt die gesamte Familie an, wohingegen der Megasamstag mit den späten Abendstunden doch meist nur für die Erwachsenen interessant war. Für die Händler ist es oft schwierig, einen langen Öffnungstag von 10 bis 22 Uhr personell abzudecken. So kann der Fokus nun auf das Programm tagsüber gelegt werden.

BZ: Wie kam die Veranstaltung bei den Familien an?

Sutter-Kiefer: Wir haben durchweg positives Feedback erhalten, sowohl von Kunden- als auch von Händlerseite. Besonders gut kam die Aktion mit tollen Spielen der Badischen Zeitung auf dem Kartoffelmarkt an.

BZ: Wird es dieses Format auch künftig geben?

Sutter-Kiefer: Definitiv! Da wir noch unter Pandemiebedingungen leben, konnte der ein oder andere Händler bestimmte Aktionen immer noch nicht durchführen. Im kommenden Jahr könnte der Familiensamstag also mit noch mehr Aktionen angeboten werden.

BZ: Wie sind die Händler durch die Pandemie gekommen?

Lena Sutter-Kiefer FOTO: BÜRO SUTTER
Lena Sutter-Kiefer FOTO: BÜRO SUTTER

Sutter-Kiefer: Leider musste der ein oder andere Laden schließen, und mit Blick auf das nächste Jahr und die Schließung von Kaiser wird sich das Bild in der Innenstadt definitiv verändern. Mit Kaiser geht ein echtes Herzstück der Freiburger Innenstadt. Der Großteil der Händlerinnen und Händler hat es durch die Pandemie geschafft, jedoch mussten einige ordentlich Federn lassen. In den nächsten zwei Jahren wird man sehen, welche Händler es wirklich schaffen.

BZ: Können Aktionen wie der Familiensamstag den durch die Pandemie verstärkten Trend hin zu mehr Internethandel stoppen?

Sutter-Kiefer: Auf jeden Fall. Ein Familiensamstag, so wie auch ein verkaufsoffener Sonntag, bietet genau das, was der Internethandel nicht bieten kann: ein Event zum Fühlen, Erleben, Anfassen und Mitmachen. Es sitzt nicht jeder alleine vor seinem Bildschirm, die ganze Familie kann gemeinsam einen tollen Tag in der Freiburger Innenstadt erleben. Und ob Groß oder Klein, ist für jeden was dabei.

BZ: Schon jetzt spürt man in der Stadt wieder viel Normalität und Betriebsamkeit.

Sutter-Kiefer: Teilweise. Die Menschen freuen sich, bummeln gehen zu können nach den Lockdowns. Und wir freuen uns, endlich wieder richtig arbeiten zu können. Nach wie vor gibt es aber pandemiebedingte Einschränkungen, die sowohl wir Händler als auch die Kunden spüren. Leider ist es so, dass die Frequenz noch lange nicht auf dem Niveau von 2019 ist. Das wirkt sich natürlich auch auf den Umsatz der Händler aus, die auch die Einbußen der vergangenen anderthalb Jahre aufholen müssen. Dennoch macht uns die aktuelle Stimmung Hoffnung auf ein gutes Weihnachtsgeschäft.

Lena Sutter-Kiefer (32), ist Geschäftsführerin von Sutter Büro und Papeterie und im Vorstand bei „z’Friburg in der Stadt“.
  


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