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Eine Familie mit Herz

Freitag, 13.12.2019 um 00:00 Uhr

Anzeige Eine Familie mit Herz: Die Isslers sind seit neun Jahrzehnten im Geschäft / Aus diesem Anlass gibt es ein "Weihnachtsdorf"

Autohaus Issler GmbH
Autolackierbetrieb Johannes Neu GmbH
Garten- und Landschaftsbau Thomas Noller e.K.
Auto Truckcenter Issler
D. Bergmann GmbH
Generalagentur Norbert Schmidt
Lange & Co. AG
Stöcklin & Schwab GmbH
Petrone Glas- und Gebäudereinigung GmbH
Seit 90 Jahren hat das Autohaus Issler in Grenzach seine Heimat. Ebenso lang befindet sich der Betrieb fest in Familienhand und immerhin halb so lang sind einige Mitarbeiter der Firma treu. 1929 hat Großvater Walter Issler das Unternehmen gegründet, das nun von der dritten Generation in die Zukunft geführt wird, für die mit der vierten Generation bereits gesorgt ist. 

„Das Leben schreibt manchmal seine eigene Geschichte“, sagt Geschäftsführerin Petra Issler. Für die Familie hat es eine Story mit Fahrzeugen geschrieben, in der die Familie seit 1929 der Hauptakteur ist. Mit Krupp-Lastwagen nahm das Familienunternehmen Ende der 1920er Jahre seinen Anfang, die 1967 von Mercedes abgelöst wurden. Drei Jahre später kam der Pkw-Bereich hinzu. Die zweite Generation übernahm 1970 mit Helmut und Walter Issler das Geschäft in Grenzach und erweiterte dieses um einen Lkw-Betrieb in Lörrach. 1985 wurden die beiden Betriebe getrennt und aus der Walter Issler KG in Grenzach wurde das Autohaus Helmut Issler. 1999 stieß die Werkstatt in Grenzach für beide Bereiche Pkw und Lkw an ihre Kapazitätsgrenzen, weshalb der Lkw-Betrieb nach Herten ausgegliedert wurde. Dort führt Helmut Issler heute seinen Betrieb „Auto- und Truckcenter Issler OHG“ mit Erfolg.

2001 mussten durch die Netzstrukturierung der Hersteller auch in Grenzach neue Wege eingeschlagen werden. Ein Servicevertrag mit der Adam Opel AG wurde geschlossen und das Angebot erweitert. Seit 2004 ist das Grenzacher Autohaus ein offizieller Mehrmarkenbetrieb, nämlich „Autorisierter Mercedes-Benz Pkw-Service“ und „Opel Service Partner“.

2007 erfolgte der zweite Generationenwechsel, seither führen Petra und Jürgen Issler den Betrieb. Für die Geschwister schrieb das Leben jeweils eigene Geschichten. Während Jürgen Issler mit einer Ausbildung zum Kfz-Mechaniker, dem Abschluss zum Meister (1988) und dem Technischen Fachwirt (1990) den direkten Weg ins Kfz-Geschäft ging, erlernte Petra Issler zunächst den Beruf der Hotelfachfrau, besuchte eine einjährige Sprachschule und war als Au-pair in Frankreich tätig. Zurück in Grenzach-Wyhlen habe sie der Vater gefragt, ob sie für ein Jahr im Autohaus mitarbeiten könnte. „Und aus dem Jahr sind nun 30 geworden“, sagt die Geschäftsführerin.

Das Wissen, das sie für ihre heutige Tätigkeit benötigt, hat sie sich über die Jahre hinweg nebenberuflich angeeignet: 1997 erfolgte der Abschluss zur Personalfachkauffrau, 2007 zum Betriebswirt. „Ich fühle mich sehr wohl hier im Familienbetrieb, zur Arbeit gehen ist für mich wie heimkommen“, sagt Petra Issler. Auf die Frage nach Streitereien unter Geschwistern lacht sie. „Wir sind uns die meiste Zeit über einig.“ Falls das einmal nicht so sei, suche man den gemeinsamen Nenner für eine ebensolche Lösung, schildert sie. Auch Jürgen Issler findet anerkennende Worte für die inzwischen 30-jährige Zusammenarbeit mit seiner Schwester.

Seit Februar gehört nun auch sein Sohn Benjamin Issler zum Team, der im Januar den Kfz-Meister gemacht hat. Seither vervollständigt er das Team als Serviceberater. Dieses besteht aus einem Lageristen, sieben technischen und vier kaufmännischen Mitarbeitern sowie einem weiteren Serviceberater. „Ich hoffe, dass sich alle im Betrieb so wohl fühlen wie ich“, sagt Petra Issler.

Ein Hinweis darauf, dass diese Hoffnung sich erfüllt hat, ist wohl die jahrzehntelange Treue einiger Mitarbeiter. So gehört Werner Scheffelmaier dem Betrieb seit 45 Jahren an. Gerd Wehrer ist seit 43 Jahren, Thomas Brugger seit 30 Jahren und Caterina Laterza seit 20 Jahren dabei.

Gefeiert wird diese 90-jährige Geschichte des Familienunternehmens sowie die jahrzehntelange Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter am Samstagabend mit einem „Weihnachtshof“, zusammen mit Freunden und Bekannten.
 

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