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Die Sonne liefert die Energie für das ganze Haus

Mittwoch, 15.01.2020 um 09:26 Uhr

Anzeige Photovoltaik oder eine Wärmanlage auf dem Dach: Solartechnik für die Stromproduktion und für das Aufheizen von Wasser

E-Werk Mittelbaden
Elektro Klaus Winterer GmbH & Co. KG
Elektro eckenfels GmbH
Elektro-Shop Motz
Solaranlagen gibt es für die Stromproduktion sowie für das Aufheizen von Warmwasser und zur Unterstützung der Heizung. Ein kleiner, feiner Unterschied: Photovoltaikanlagen haben Module auf dem Dach, Thermieanlagen dagegen Kollektoren. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein erklärt, wie die beiden Anlagen Energie fürs Haus produzieren:

Strom: Die Module der Photovoltaikanlagen bestehen aus vielen Solarzellen. Sie fangen die Sonnenenergie ein und geben sie an einen Wechselrichter. Er wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom, was für die Einspeisung ins Stromnetz wichtig ist. Dann kann die Energie über einen Einspeisezähler ins öffentliche Stromnetz fließen – oder der Strom wird direkt im Haus verbraucht. Ein zusätzlicher Solarspeicher kann den erzeugten Strom für Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint, auch für den Eigenverbrauch im Haushalt zwischenlagern.

Thermie: Die typischen Flachkollektoren einer Solarwärmeanlage bestehen aus einer Glasscheibe samt Dämmschicht, einem schwarzen Blech und einem Absorber genanntes Rohr, durch das ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel fließt. Dieses erhitzt sich und leitet die Wärme über einen Wärmetauscher an einen Solar- oder Pufferspeicher weiter. Die dann abgekühlte Flüssigkeit wird wieder zum Kollektor gepumpt.

Der Pufferspeicher dient als Zwischenlager für die Wärme. Von hier aus geht bei Bedarf die Wärme an das Heizungssystem oder das Warmwassersystem über. Regnet oder schneit es und reicht die Ausbeute der Sonne nicht aus, versorgt eine Zusatzheizung das System. Auf Deutschlands Häusern sind fast ausschließlich Flachkollektoren zu finden. Sie wandeln Sonnenstrahlung in Wärme um, indem ein Absorber unter einer Glasplatte die Wärme aufnimmt. Ihr Nachteil: Sie haben höhere Wärmeverluste. Röhrenkollektoren funktionieren dagegen nach dem Prinzip der Thermoskanne, sie speichern Wärme in Vakuumröhren. Das reduziert die Wärmeverluste im Vergleich zu Flachkollektoren. Daher braucht diese Bauweise weniger Platz, um die gleiche Leistung zu erzielen – sie ist allerdings teurer. dpa

Stangen sind tabu

Wenn der Schnee weg soll

Hausbesitzer sollten nicht auf ihr Dach klettern, um Schnee von der Photovoltaikanlage zu räumen. Es ist zu gefährlich für sie selbst und für die Anlage. Man erziele selten den richtigen Winkel, um Schnee angemessen abzutragen, erläutern Experten des TÜV. Die Solaranlage könne sogar beschädigt werden. Besser sei es, einen Fachmann zur Hilfe zu rufen. Experten sind allerdings unterschiedlicher Meinung, ob man die Solaranlage wirklich räumen muss. Fachgerecht installierte Solaranlagen kämen mit mitteleuropäischen Schneeverhältnissen klar. Außerdem rutsche der Schnee von den glatten Oberflächen der in der Regel schräg installierten Module ab. dpa
  

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