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Caritasverband feiert Richtfest im Roteaux-Quartier in Vörstetten

Montag, 18.06.2018 um 09:44 Uhr

Anzeige Roteux-Quartier in Vörstetten nimmt Form an

Roteux-Quartier
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Mehr Raum für ältere Generationen: Diesem Bedarf wird das im Bau befindliche Seniorenzentrum des Caritasverbands Emmendingen gerecht: Im Erdgeschoss des Bauwerks entstehen 30 Pflegeplätze in zwei Wohngruppen. Die Bauarbeiter sind kräftig am Werkeln, so dass nach dem Spatenstich am 17. Juli 2017 der Rohbau bereits fertig ist und am vergangen Mittwoch Richtfest gefeiert werden konnte.

Der Bauherr, der Caritasverband für den Landkreis Emmendingen, zeigt sich sehr angetan vom Baufortschritt: „Ich möchte mich ausdrücklich bei allen beteiligten Firmen für die tolle und unkomplizierte Zusammenarbeit bedanken“, so Geschäftsführer Rainer Leweling. Das Bauprojekt mit der Adresse „Am Roteux-Platz“, so benannt nach dem Bach, der zwischen den beiden französischen Partnergemeinden Vörstettens, L’Etrat und La Tour en Jarez, fließt, verbindet nicht nur die Deutsch- Französischen Gemeinden, sondern bald auch Vörstetter Bürger.

Denn neben den stationären Pflegeplätzen beherbergt das Quartier künftig eine kleine Kapelle samt Begegnungsstätte der Gemeinde, in der sich der Verein „Vörstetten miteinander“ engagiert, sowie 24 an die DIN-Norm angelehnte, barrierefreie Eigentumswohnungen. Wer dort einzieht und später Hilfe benötigt, hat ein Vorrangrecht auf einen Pflegeplatz im Haus. Für die Planung zeichnen die Archimedes Architekten aus March-Hugstetten verantwortlich.

Eine Erhebung des Landkreises zeigt den aktuell hohen Bedarf an Pflegeplätzen auf, so auch in Vörstetten. Diesem ermittelten Bedarf komme man nach, sagt Leweling. „In der Gemeindeentwicklung war klar, dass sich die Bürgerinnen und Bürger Eigentumswohnungen wünschen. Es ist nicht Auftrag eines Cariatsverbands, Eigentumswohnungen zu bauen, sondern eine Pflegeeinrichtung zu erstellen und zu betreiben, aber es ging nur als Ganzes“, erklärt Leweling, wie es zum integrativen Konzept des Caritasverbands kam.

Die beiden Wohngruppen werden über Gemeinschaftsflächen, Küchen und jeweils 15 Zimmer verfügen, in die ein neues Konzept mit einziehen soll: Die Senioren kochen und essen gemeinsam, beteiligen sich soweit möglich an Hausarbeiten wie dem Wäschezusammenlegen und können gemeinschaftliche Freizeitangebote nutzen. „Es ist wie eine große WG“, so Leweling. Im Zentrum der beiden Wohngruppen ist der begrünte Innenhof mit Garten und Terrasse geplant.

Besonders wichtig war dem Bauherrn eine farbliche Konzeption und Ausgestaltung der Räumlichkeiten, die beispielsweise durch wechselnde Bodenbeläge und farbige Anstriche künftig Orientierung geben und ein freundliches Zuhause schaffen sollen.

Einziehen und das zweiteilige, dreigeschossige Gebäudeensemble mit Leben füllen soll die erste Wohngruppe im Dezember, die zweite Anfang 2019. „Das ist sportlich“, sagt Leweling, der sich dennoch positiv zeigt, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. Anita Fertl

Planungsgruppe Burgert GmbH
WMW GmbH Ingenieurbüro für Bauwesen

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