Extra

Ästhetik-Crew hat neu renovierte Räumlichkeiten in Freiburg bezogen

Samstag, 06.06.2020 um 00:05 Uhr

Anzeige Neue Praxis für formvollendende Behandlungen

ÄsthetikCrew
Rauscher GmbH
Malermeister Klemens Karle & Hans-Peter Sick
Drivelop
Albert Kern GmbH
Elektro Ehret
FREIBURG. Eingriffe und Behandlungen der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie befinden sich im Aufwind. Auch in Freiburg geht in der Brombergstraße 17 mit der Ästhetik-Crew eine Praxis an den Start, in der Marlene Uhl und Tilman Schottler als Fachärzte für Ästhetisch-Plastische Chirurgie künftig Patienten beraten und kleinere Eingriffe vornehmen. Für Operationen sind zusätzliche Räumlichkeiten in der Freiburger Fontana-Klinik angemietet.

Bevor sich die Fachärzte entschlossen, in die Niederlassung zu gehen, waren sie gemeinsam am Ortenau-Klinikum in Offenburg-Kehl tätig, Schottler 14 Jahre lang als Chefarzt, Uhl als Oberärztin der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Im November 2019 eröffneten sie die Ästhetik-Crew, fanden im Januar die Räumlichkeiten und ließen diese innerhalb von zwei Monaten renovieren.

„Neun Gewerke haben alles filetiert. Es wurden alleine sechs Kilometer Elektrokabel verlegt“, gibt Uhl ein Beispiel und lobt die gute Arbeit der Handwerker. Seit März ist die 150 Quadratmeter große Praxis fertig. „Doch dann kam Corona statt Patienten“, scherzt Uhl. Aufgrund der Pandemie entschlossen sich die Ärzte, die Privatpatienten und Selbstzahler behandeln, drei Wochen lang ihr OP-Programm aus ethisch-solidarischen Gründen abzusagen, um der Narkosemittelknappheit bei Beatmungsplätzen entgegenzuwirken.

Dass die Plastische Chirurgie umgangssprachlich als Schönheitschirurgie gesehen wird, stört die beiden. „Jeder Arzt dürfte sich Schönheitschirurg nennen, das ist kein gesetzlich geschützter Facharzttitel und beinhaltet anders als die des Ästhetisch-Plastischen Chirurgen keine Ausbildung als solche“, betont Schottler.

Ursprünglich wurde die Ästhetisch-Plastische Chirurgie zur Wiederherstellung von Form und Funktion nach unfall- oder krankheitsbedingten Defekten entwickelt. „Natürlich hat das alles einen ästhetischen Anspruch“, sagt Schottler, und Uhl ergänzt: „Vielen ist die Optik wichtiger geworden.“ Es sei gut angelaufen, was auch an einer speziell in der Praxis angebotenen fortschrittlichen Methode zur subfaszialen Brustvergrößerung liegt.

Ohnehin gehören Brust-OPs hinter Faltenunterspritzungen, Fettabsaugungen und Lippenkorrekturen laut der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen zu den gefragtesten Eingriffen. „Wir widmen uns dem Defekt oder der Zone, mit der man unglücklich ist. Aber hinter vielen körperlichen Problemen liegt auch ein privates. Da hilft auch keine OP, und das sagen wir dann auch ganz ehrlich“, sagt Uhl. anfe

Weitere Artikel